Wer ist Michaela Burch, freie Trauerrednerin?


Nach dem Abitur, einer kaufmännischen Ausbildung zur Bankkauffrau und der Weiterbildung zur Bankfachwirtin und der selbständigen Geschäftsführung eines Vertriebs von Beschallungen habe ich die letzten 15 Jahre als geprüfte Fachkauffrau Erfahrungen im Büromanagement in verschiedenen Branchen sowie in der Veranstaltungsorganisation gesammelt. Durch die Tätigkeit als Assistentin der Geschäftsführung war ich auch mit Veranstaltungen jeglicher Größe vertraut. Dadurch rutschte ich auch in den Bereich der Hochzeitsplanung. Aber noch war das nicht die Erfüllung meiner Berufung.


Berufspraxis:

2008 Gründung des Unternehmens „Die Hochzeiterin“, seit 2017 biete ich auch freie Trauerfeiern an, das Unternehmen "Die Grabrednerin" wurde 2018 gegründet.


Qualifikation:

  • Geprüfte Fachkauffrau für Büromanagement
  • Bankfachwirtin
  • Geprüfte Wedding-Plannerin am WiFi Innsbruck
  • ausgebildete freie Traurednerin
  • zertifizierte Trauerrednerin beim ZTL
  • Weiterbildung im Bereich Sternenkinder bei Nadine Weske, Omilia
  • Ausbildung Kriseninterventionsteam - Basiskurs
  • Trauerbegleiterin in Ausbildung

 

Woher hab ich mein Wissen, um als freie Trauerrednerin oder freie Grabrednerin zu arbeiten?

 

Durch meine Tätigkeit als Hochzeitsplanerin habe ich schon viele freie Trauungen erleben dürfen und rutschte dadurch in den Bereich der freien Rednerin für Trauungen.


Bis eines Tages...

Ja, bis eines Tages die Schwester einer guten Bekannten auf mich zukam und mir sagte, dass ihre Schwester verstorben sei und ob ich nicht die Beerdigung halten könnte. Ich könne ja auch Trauungen machen, da bekäme ich auch eine Beerdigung mit viel Herz und Empathie hin.


Diese Beerdigung war der Einstieg in eine neue Berufung. Denn der Verstorbene hinterlässt meistens eine große Lücke und die Angehörigen fühlen sich allein gelassen und ohne Mut fürs Leben. Und gerade deswegen fanden alle es total angenehm, dass ich auch als freie Trauerrednerin bei der Beerdigung das eine oder andre Geschichterl erzählte über Hanna, das immer wieder ein Schmunzeln der Erinnerung an schöne Zeiten über die Gesichter der Trauergäste huschen lies.


Danach folgte der Vater einer meiner Bräute, der mich schon bei der Trauung erlebte und den ich vor einer Weile dann leider auf seinem letzten irdischen Weg begleiten durfte. Und so kam eine Beerdigung oder Grabrede nach der anderen zu mir...


Ich habe schon viele schwierige Momente bei den Angehörigen erleben dürfen. Sei es, weil sie mit dem Suizid einen Menschen konfrontiert waren, ihr Kind noch im Mutterleib starb vor der Geburt oder weil es Menschen waren, die ich selber kannte oder liebte. Die Beisetzung meiner Mutter am 12. Januar 2021 war eine riesige Herausforderung für mich, die mich unheimlich Kraft und Mut kostete. Aber sie war mit das Schönste, was ich ihr zum letzten Geschenk machen konnte.

Die Blumen im Urnengrab meiner Mutter